Hotel Erzherzog Johann

4 Sterne
2013-03-25 tobias.stockinger

Bereits im 16. Jahrhundert war das Haus der größte Einkehrgasthof innerhalb der Stadtmauern. In der Barockzeit wurde daraus ein feudales Palais mit weitläufigen Gemächern.

1852 ging es in den Besitz von Ferdinand Sonnhammer über, der dafür sorgte, dass es als das „Erzherzog Johann“ zur vornehmen Herbergsadresse wurde.

Treffpunkt illustrer Persönlichkeiten

Bald avancierte das Hotel zum ersten Haus am Platz und wurde beliebter Treffpunkt illustrer Persönlichkeiten – aus der Aristokratie sowie aus Künstlerkreisen. Später erwarb das Hotel der Großonkel der heutigen Eigentümer, Fritz Müller, gestaltete es um und erweiterte es mit dem benachbarten Jugendstilhaus. Heute ist das „Erzherzog Johann“ seit 100 Jahre im Besitz der Familie, und es präsentiert sich dem Gast als höchst komfortable Herberge, ohne etwas vom historischen Charme eingebüßt zu haben.

Nobel speisen im “Wintergarten”

Das noble Restaurant „Wintergarten“ im verglasten Barock-Innenhof mit üppig tropischer Vegetation und herrlichen Barock-Schmiedearbeiten, und der angrenzende elegante „Rote Salon“ bilden den prächtigen und stimmungsvollen Mittelpunkt des Hauses – ebenso in gastronomischer Hinsicht. Denn hier lässt es sich fabelhaft tafeln. Bodenständiger geht es an der Bar zu, die unter gotischem Gewölbe im ältesten Gebäudeteil untergebracht ist. Großen Wohlfühlcharakter haben auch die sehr individuell gestalteten Zimmer (Biedermeier oder Jugendstil). Ein besonderer Tipp sei das sinnliche „Wanda Sacher-Masoch“-Zimmer mit stierblutfarbenem Samt-Himmelbett und das in Bleu gehaltene „Kaiser Maximilian“, in dessen Bett der Erzherzog genächtigt hatte, bevor er zum Kaiser von Mexiko gekrönt wurde.

Freizeit

Die berühmte „Erzherzog-Johann“- und „Wanda“-Torte, zwei Köstlichkeiten, die ausschließlich im hoteleigenen Café oder den Hotelrestaurants serviert wird

Hotel Erzherzog Johann

Sackstr. 3-5
8010 Graz
Österreich, Steiermark

Tel: +43 316 811616
Fax: +43 316 811515


Kategorie
4 Sterne
Beitrag: Thomas Winzker, Fotos: Thomas Winzker